Heute Morgen startete der knapp 60‑köpfige Tour‑Tross zur diesjährigen Rundfahrt. Alle Teilnehmenden erreichten glücklich, wenn auch etwas von der Hitze gezeichnet, die erste Unterkunft in Schwanden oberhalb des Thunersees.
Die erste Etappe verlief nahezu reibungslos und bescherte allen einen gelungenen Tag, nicht zuletzt weil die fünf Guides das Tempo der brütenden Hitze angepasst haben.
Vorfreude und gute Stimmung beim Start
Am Sonntagmorgen versammelten sich alle Teilnehmenden ab 08:00 Uhr auf dem Messeplatz in Basel. Das 17‑köpfige Helferteam sorgte routiniert für den Ablauf: Anmeldung, Abgabe von Notfallzetteln und Gepäck sowie Ausgabe von Bidon und Teilnehmerrucksack. Im Rucksack der EGK Gesundheitskasse befanden sich Avène‑Sonnencreme und Après‑Soleil, mehrere Sponser‑Energy‑Riegel, das neue Magazin „Gruppetto“ sowie ein Set von RestClean. Dazu erhielt jede Teilnehmende das diesjährige Trikot, das wir per Express erst am Freitagnachmittag — also knapp 1,5 Tage vor dem Start der ersten Etappe — erhalten hatten.
Die Stimmung vor dem Start war ausgelassen: Wiedersehen, Austausch und spürbare Vorfreude bestimmten die Atmosphäre. Mit Kaffee und Gipfeli, bereitgestellt von Anton Bitter, gestärkt, posierte die ganze Gruppe für das traditionelle Gruppenfoto, das Tour‑Fotograf Uwe Zinke wie gewohnt perfekt inszenierte. Die vielen Aufnahmen sind grossartig und werden im Laufe der Woche auf unserer Website veröffentlicht.
Die grosse Hitze
Die grosse Hitze machte sich bereits früh bemerkbar: Während der gesamten Etappe legten wir deutlich mehr Trink‑ und Erholungspausen an Brunnen ein als sonst. Die Route führte ins Berner Oberland; über Liestal und Waldenburg erreichten wir den ersten «Pass» der diesjährigen Rundfahrt, den Oberen Hauenstein. Es folgte eine lange, flache Einrollstrecke, die ab Steffisburg abrupt endete. Von dort aus begann ein schöner, aber anspruchsvoller Schlussanstieg hinauf zur Unterkunft in Schwanden auf 1060 m ü. M., der einigen Teilnehmenden einiges abverlangte.
Besonders herausfordernd war die Hitze: Am Nachmittag kletterten die Temperaturen auf bis zu 35 °C, weshalb die kühlen Getränke, die das Küchenteam in Schwanden bereitstellte, sehr willkommen waren. Erfreulicherweise gab es weder Stürze noch grössere Pannen — eine positive Bilanz, die wir uns für die kommenden Tage wünschen.
Ein grosses Dankeschön gilt dem gesamten Helferteam: Die fünf Motorradfahrer sorgten mit kühlem Kopf für Sicherheit auf der Strasse, die Begleiter von Verpflegungs‑ und Besenwagen gewährleisteten Versorgung und reibungslosen Ablauf, und Logistik‑ sowie Küchenteam organisierten Unterkünfte und Verpflegung trotz der brütenden Hitze tadellos.
Liebe Helfer:innen, vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz!
Wie es weitergeht
Nach diesem eindrucksvollen Auftakt mit so vielen einheitlich gekleideten Radsportler:innen führt uns die morgige 2. Etappe Richtung Thunersee und weiter nach Innertkirchen. Sie bringt deutlich mehr Höhenmeter als heute und führt über zwei der bekanntesten Alpenpässe — den Grimsel‑ und den Furkapass — bis zur Unterkunft in Hospental. Alle können sich auf grandiose Blicke in den Berglandschaften und dann auf eine lange Schlussabfahrt freuen. 😊
