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Die Rundfahrt 2014 ist vorbei

Die Rundfahrt 2014 ist vorbei
06.07.2014

6 Etappen, ein Ruhetag. Gemeinsam mit dem Rennvelo durch die Schweiz. So kurz und prägnant unser Slogan auch sein mag, die Eindrücke und Emotionen des Tret-Lagers lassen sich weder in zwei Sätzen noch in diesem kurzen Absatz zusammen fassen. Wir versuchens trotzdem mit einem Kurzrückblick.

Am vergangenen Sonntagmorgen, 29.06.2014, nahmen 38 Rennrad-Fahrerinnen und Fahrer sowie 12 Staff-Mitglieder die erste Etappe über 127 Kilometer nach Schönenberg (ZH) in Angriff. Das durchzogene Wetter begleitete den Tross nahezu den ganzen Tag, was der guten Stimmung in der ersten Unterkunft aber nichts an haben konnte.

Auf der zweiten Etappe nach Churwalden zeigte sich ab Mittag die Sonne, die den Radlerinnen und Radler auf dem Schlussanstieg - aufgrund der warmen Kleider - zu schaffen machte. Dafür aber lief unter der Abendsonne bei prächtigem Panorama das Veloputzen von alleine.

Unter wolkenlosem Himmel wurde am Dienstagmorgen die dritte Etappe von Churwalden nach Bever angetreten. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen wurde aber nicht viel gesprochen oder gelacht. Zu gross war der Respekt vor den anstehenden 147 Kilometer mit 4000 Höhenmetern. Die Strecke führte über die Lenzerheide, Thusis, den Splügenpass, Chiavenna (Italien) zurück über den Malojapass nach Bever bei St. Moritz. Es war zweifelsohne die Königsetappe der diesjährigen Tour. Gleichzeitig war es aber auch der härteste im Tret-Lager je gefahrene Streckenabschnitt. Ohne grössere Zwischenfälle vermochten nahezu alle Teilnehmer die Strecke souverän zu bewältigen, was am Folgetag mit einem gediegenen Ruhetag belohnt wurde.

Am Donnerstagmorgen folgte die Strecke von Bever über Pontresina auf den Berninapass, den Forcola die Livigno und nach der rasanten Abfahrt nach Zernez der Flüelapass, auf welchem das Dach der Tour erreicht wurde. Die Ausgangs-Tour vieler Teilnehmer am Abend sollte vermutlich bedeuten, dass diese Etappe mit knapp 120 Kilometern nicht anstrengend war.

Die beiden abschliessenden Etappen von Klosters nach Rämismühle bei Winterthur und am Samstag zurück nach Basel wurden etwas lockerer als die Bisherigen angegangen. Diese abschliessenden Kilometer zeigten wiederum, dass das gemeinsame Erlebnis und der Spass wichtiger sind als das Erreichen eines möglichst hohen Stundenschnitts.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Tret-Lagers haben Ausserordentliches geleistet:

  • 6 Etappen durch die ganze Schweiz
  • 8 überwundene Alpenpässe
  • 800 gefahrene Kilometer
  • 11`100 bewältigte Höhenmeter
  • durchschnittlich 31 Stunden im Sattel verbracht
  • rund 30`000 verbrannte Kalorien

Es war uns ein besonderes Anliegen, die Eindrücke aus dieser Woche zu sammeln und öffentlich bereit zu stellen. Auch wenn die Auswahl der geschossenen Bilder etwas abgespeckt werden musste; sie zeigt, wie kollegial der Umgang unter den Teilnehmern war und mit welchen Ausblicken die Teilnehmern auf den Alpenpässen überwältigt wurden.

Die Tret-Lager Eindrücke sind auf unserer Webseite zu finden unter Impressionen

Weitere Bilder folgen im Verlaufe dieser Woche.